03.10.2026
Ein Notfall ist die erste OP im neuen Hohenloher Krankenhaus

Ein Tag nach dem gelungenen Umzug in den Neubau starteten auch die OP-Säle im neuen Hohenloher Krankenhaus in den Echtbetrieb.
Ein Patient mit einer Schenkelhalsfraktur
war am Vortag notfallmäßig aufgenommen worden, eine OP ist dann innerhalb von 24
Stunden erforderlich. „Der Patient nimmt
blutverdünnende Medikamente, wir haben ihn zunächst stabilisiert und dann
gleich am Freitagmorgen als ersten auf den OP-Plan gesetzt“, berichtet Harmandeep
Singh Sagria, Oberarzt in der Unfallchirurgie. „In minimal-invasiver Technik
haben wir eine Duokopf-Prothese am Hüftgelenk eingesetzt.“ Nur eine Stunde hat
die OP gedauert, alles lief glatt.
Mehr Platz und modernste Geräte
Vom neuen Operationssaal ist der Facharzt für Orthopädie und
Unfallchirurgie begeistert: „Wir haben viel mehr Raum für uns und für die Geräte
während der OP, auch die Anästhesisten haben viel mehr Platz als im alten
Gebäude“, schwärmt er von seinem ersten Einsatz. „Alles ist auf dem neuesten
Stand, die neuen OP-Tischen sind super, alle Geräte sind top, dazu das helle
Licht – hier zu arbeiten ist wirklich ein deutlicher Sprung nach vorn.“
Im neuen Hohenloher
Krankenhaus gibt es vier OPs, einen mehr als im Altbau. Alle wurden mit
modernsten Geräten führender Firmen ausgestattet, um den Patientinnen und
Patienten eine hochwertige Versorgung anbieten zu können. Die OP der
Schenkelhalsfraktur bleib am Freitag nicht die einzige, notfallmäßig mussten
weitere Patienten operativ behandelt werden. Am Montag, 5. Oktober startet dann
der planmäßige Regelbetrieb.


