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10.06.2025

Vortrag Do, 12.06.2025

Behandlung von Polypen und bösartigen Tumoren des Dickdarms

Behandlung von Polypen und bösartigen Tumoren des Dickdarms

Die beiden Chefärzte des Hohenloher Krankenhauses Prof. Dr. Wenger und Dr. Marx informieren in ihrem Vortrag in Künzelsau über Vorbeugung, Diagnostik und Therapie von Darmkrebs.

Anfangs sind sie harmlos, aber mit der Zeit kann sich daraus Darmkrebs entwickeln­ – die Rede ist von Darmpolypen, kleinen Schleimhautvorwölbungen, die vor allem im Dickdarm auftreten. Sie bereiten anfangs meist keine Beschwerden und können im Anfangsstadium auch gut behandelt werden. Unbehandelt können sie allerdings zu bösartigen Tumoren werden. In ihrem Vortrag „Behandlung von Polypen und bösartigen Tumoren des Dickdarms“ am Donnerstag, 12. Juni, um 18:30 in Künzelsau, erläutern die beiden Chefärzte des Hohenloher Krankenhauses Prof. Dr. Frank Wenger und Dr. Detlef Marx, wie man Polypen erkennt und welche Therapiemöglichkeiten es gibt. 

Vorsorge durch Darmspiegelung (Koloskopie)
Dr. Detlef Marx, Facharzt für Innere Medizin und Gastroenterologie (Magen- und Darmerkrankungen) beschreibt im Vortrag, welche Symptome auf Polypen hinweisen und welche Diagnose- und Behandlungsmöglichkeiten es gibt. Dabei geht er vor allem auf die sog. „Koloskopie“ (Darmspiegelung) ein. „Dies ist die genaueste diagnostische Methode um die Polypen zu erkennen und die einzige Behandlungsmethode, um diese noch im selben Eingriff zu entfernen und damit Darmkrebs zu verhindern“, unterstreicht Dr. Marx. In seinem Vortrag erläutert er kurz den Ablauf einer Darmspiegelung und geht auch auf mögliche Risiken ein.

Therapie bei Darmkrebs 
Bei größeren Polypen, die Vorstufen von Tumoren sein können, kommt die Chirurgie zum Einsatz. Prof. Dr. Wenger, Chefarzt der Allgemein-, Viszeral- und Gefäßchirurgie am Hohenloher Krankenhaus, erläutert die Operationsverfahren und weitere Therapiemöglichkeiten bei Darmkrebs. „Nach der chirurgischen Entfernung des Darmtumors sowie des angrenzenden Fettgewebes und der versorgenden Gefäße und Lymphknoten bringt eine Untersuchung durch die Pathologie schließlich Klarheit darüber, ob der bösartige Darmtumor bereits Tumorzellen gestreut hat“, betont Prof. Dr. Wenger. „In diesem Falle wird dann eine zusätzliche ambulante Chemotherapie in die Wege geleitet. Es ist uns im Hohenloher Krankenhaus sehr wichtig, dass die gemeinsame Therapie des Darmkrebes für die Patient*innen wie aus einer Hand organisiert ist und dass es klare Ansprechpartner*innen gibt - dafür arbeiten wir auch sehr eng mit den niedergelassenen Gastroenterologen und Hausärzt*innen sowie Expert*innen im Bereich Chemotherapie zusammen.“ Im Anschluss an den Vortrag stehen die beiden Chefärzte für Fragen zur Verfügung.
Der Vortrag findet in Kooperation mit der vhs Künzelsau im Hermann-Lenz-Haus in Künzelsau statt. Der Eintritt ist frei. Anmeldung bitte über die vhs Künzelsau: Tel. 07940 9219-0 oder per Mail: info@vhskuen.de

 
 

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