03.09.2025
Meilenstein beim Krankenhausneubau in Öhringen: Das Hohenloher Krankenhaus erhält eine komplette neue radiologische Ausstattung mit modernsten Großgeräten. Die neuen Systeme setzen Maßstäbe in der bildgebenden Diagnostik – für präzisere Befunde, schonendere Untersuchungen und eine noch bessere medizinische Versorgung. Dank der hochmodernen neuen Ausstattung im Neubau steht in Hohenlohe nun radiologische Diagnostik auf dem neuesten Stand der Technik zur Verfügung. Die insgesamt fünf Geräte ermöglichen präzisere Diagnosen, verkürzen Untersuchungszeiten und machen die Abläufe für Patientinnen und Patienten angenehmer. Damit wird ein wichtiger Schritt für die zukunftsorientierte Weiterentwicklung des Hauses gesetzt, das in wenigen Monaten in den Neubau umzieht.
Die stellv. Ärztliche
Direktorin des Hohenloher Krankenhauses Dr. med. Sabine Richter betont: „Die
richtig eingesetzte radiologische Diagnostik bildet die Grundlage für nahezu
jede medizinische Entscheidung. Mit den neuen Geräten können wir Krankheiten
noch früher erkennen, Therapien passgenau planen und Eingriffe sicherer
durchführen. Gerade im Notfall zählt jede Sekunde – und hier verschaffen uns
die neuen Systeme einen entscheidenden Vorteil. Zugleich ist die
Strahlenbelastung deutlich reduziert. Für unsere Patientinnen und Patienten
bedeutet das ein Plus an Sicherheit, Qualität und Vertrauen. “
Moderne Technik für sichere
Diagnosen
Der Neubau des Hohenloher Krankenhauses wird
komplett mit neuen radiologischen Großgeräten ausgestattet. Das ist selbst für
einen Konzern wie Philips eine Besonderheit: „In der Regel liefern wir ein
neues Gerät bei einem Krankenhaus an. Alle radiologischen Großgeräte auf einmal
anzuliefern ist schon eine Besonderheit und logistische Herausforderung. So
etwas ist nur in einem Klinikneubau wie hier in Öhringen möglich“, betont
Gerold Bahls, Leiter des Projekts bei Philips, und erläutert die Vorteile der
neuen Geräte.
Dazu gehört ein neuer Magnetresonanztomograf (MRT)
Der neue MRT erlaubt detailreiche
Bildgebung von Weichteilen, Organen und Gefäßen in bisher unerreichter Schärfe.
Mit innovativen Softwarelösungen wie SmartSpeed
und integrierter Künstlicher Intelligenz (KI) kann die Aufnahmezeit deutlich verkürzt werden. Das bedeutet für
die Patientinnen und Patienten: weniger Zeit in der engen Röhre, weniger
Bewegungsartefakte und damit angenehmere und stressfreiere Untersuchungen.
Gleichzeitig steigt die Bildqualität – ein entscheidender Fortschritt
insbesondere bei komplexen Fragestellungen in der Neurologie und Orthopädie.
Computertomograf (CT)
Der CT liefert hochauflösende Querschnittsaufnahmen mit exzellenter
Gewebedifferenzierung. Dank der Precise
Image Reconstruction können Ärzte mit einer deutlich reduzierten
Strahlendosis arbeiten – ein enormer Sicherheitsgewinn für die Patientinnen und
Patienten. Der extrem schnelle Scan beschleunigt die Diagnostik insbesondere
bei Herz- und Gefäßerkrankungen und im Notfall, etwa bei einem Schlaganfall. So
können lebenswichtige Entscheidungen in kürzester Zeit getroffen werden.
Angiografie-System
Das Angiografie-System bietet
modernste Technik für bildgesteuerte Eingriffe. Mit hochpräziser
Gefäßdarstellung und optimierter Bildgebung lassen sich minimal-invasive
Eingriffe noch sicherer und schneller durchführen. Durch die enge Integration
in den klinischen Workflow werden Eingriffszeiten reduziert – für die Patienten
bedeutet das weniger Belastung, für das Team mehr Effizienz im OP. Besonders in
der Kardiologie und Gefäßmedizin stellt dies einen entscheidenden Fortschritt
dar.
Digitales Röntgensystem
(DR)
Das DR bringt die klassische
Röntgendiagnostik auf den neuesten Stand: Hochauflösende Bilder stehen in
Echtzeit zur Verfügung, sodass Diagnosen in der Notaufnahme oder auf den
Stationen erheblich beschleunigt werden. Durch digitale Nachbearbeitung können
Ärzte Kontrast und Details sofort anpassen, ohne dass eine erneute Aufnahme
nötig ist. Dies spart Zeit, schont die Patienten und senkt die
Strahlenbelastung – in diesem Fall sogar im Doppelpack, denn von dem
hochmodernen Röntgengerät werden zwei im neuen Hohenloher Krankenhaus
installiert.
Mit der Anschaffung dieser
Geräte setzt das Hohenloher Krankenhaus Öhringen einen Meilenstein. „Die
Kombination aus hochauflösender Bildgebung, innovativer KI-Technologie und
enormer Zeitersparnis sorgt für eine Diagnostik, die schneller, präziser und
schonender ist als je zuvor“, freut sich Dr. Sabine Richter auf die künftigen
Möglichkeiten. „Patientinnen und Patienten profitieren von kürzeren
Wartezeiten, verkürzten Untersuchungen und einer noch sichereren medizinischen
Betreuung. Ärztinnen und Ärzte erhalten zugleich modernste Werkzeuge für
optimale Behandlungskonzepte. Damit stärkt das Krankenhaus nicht nur seine
eigene Leistungsfähigkeit, sondern auch die Gesundheitsversorgung in der
gesamten Region Hohenlohe nachhaltig.“
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