03.03.2025
Anlässlich des Darmkrebsmonats März informieren die beiden Chefärzte Prof. Dr. Frank A. Wenger und Dr. Detlef Marx in einem gemeinsamen Vortrag am Donnerstag, 13. März, um 18:30 Uhr im Blauen Saal in Öhringen über die Vorbeugung, Diagnose und Therapie von Darmkrebs.
Eine
plötzliche Veränderung der Stuhlgewohnheiten, vermehrt Blähungen oder
Durchfall, Blut im Stuhl – Themen, mit denen man sich nicht gern beschäftigten
möchte und daher auch schnell mal zur Selbstmedikation greift. Dies kann jedoch
auf Dauer keine Lösung sein. Diese Symptome müssen abgeklärt werden, denn neben
harmlosen Gründen wie Unverträglichkeiten kann auch eine schwere Erkrankung wie
Darmkrebs dahinterstecken.
Darmkrebs gehört zu den häufigsten Krebserkrankungen
und betrifft sowohl Männer als auch Frauen. Zirka 60.000 Menschen in
Deutschland erkranken jedes Jahr neu. Auch wenn diese Zahl noch immer
erschreckend hoch ist: Die Rate der Neuerkrankungen geht langsam zurück. „Hier
macht sich unter anderem die Vorsorge-Darmspiegelung positiv bemerkbar“, betont
Dr. Detlef Marx, Chefarzt der Inneren Medizin I am Hohenloher Krankenhaus
Öhringen. Zusammen mit dem Chefarzt der Chirurgie, Prof. Dr. Frank A. Wenger,
geht er in seinem Vortrag „Dickdarmkarzinom – Diagnostik und Behandlung“ auf
die Möglichkeiten der Vorbeugung und Früherkennung ein und stellt die
interdisziplinäre Diagnostik und Therapie von Darmkrebs vor. Der Vortrag findet
am Donnerstag 13.März, um 18:30 Uhr im Blauen Saal im Schloss Öhringen statt.
Veranstalter sind das Hohenloher Krankenhaus und die VHS Öhringen in
Kooperation mit der Kassenärztlichen Vereinigung Baden-Württemberg.
„Darmkrebs ist
heilbar, wenn er frühzeitig erkannt wird“, unterstreicht Dr. Detlef Marx. Er
rät daher allen Männern und Frauen, regelmäßig die Vorsorgeuntersuchungen wahrzunehmen
und empfiehlt dabei vor allem die Koloskopie (Darmspiegelung). „Wir können
dabei die Vorstufe von Darmtumoren nicht nur erkennen, sondern auch sofort
beseitigen.“ Bei größeren Polypen, die Vorstufen von Tumoren sein können, kommt
die Chirurgie zum Einsatz. Die beiden Chefärzte Wenger und Marx arbeiten eng
zusammen und besprechen jeden Patienten und jede Patientin, um eine adäquate
individuelle Therapie entsprechend der nationalen Leitlinien zu wählen. In
ihrem Vortrag stellen sie die Therapiemöglichkeiten vor und stehen im Anschluss
für Fragen zur Verfügung.
Eine Anmeldung bei der vhs ist erforderlich
unter folgendem Link: Anmeldung über Warenkorb oder per Telefon unter: 07941 68-4250.