18.10.2019
Dr. Detlef Marx neuer Chefarzt Innere Medizin

Seit 1. Oktober hat die Abteilung für Innere Medizin I am Hohenloher Krankenhaus einen neuen Chefarzt: Dr. Detlef Marx hat die Nachfolge von Prof. Dr. Uwe Reinhardt angetreten. Mit Dr. Marx übernimmt ein im gesamten Gebiet der Inneren Medizin erfahrener Facharzt die Abteilung im Krankenhaus Öhringen.
Nach seinem
Studium der Medizin und Biochemie an der FU Berlin schloss er zunächst ein
Studium der chinesischen Medizin an Sichuan Universität und dem Chengdu College
of Chinese Medicine an, bevor er nach Deutschland zurückkehrte. Nach einem
weiteren Auslandaufenthalt in England arbeitete er fast zwei Jahrzehnte am
Betlehem Gesundheitszentrum Stolberg in der Nähe von Aachen. Dort schloss er
seine Facharztausbildung Innere Medizin ab und erwarb außerdem die Zusatzbezeichnungen
Notfallmedizin, Palliativmedizin und Gastroenterologie. Zuletzt war Dr. Marx
als Chefarzt Innere Medizin I am Marienkrankenhaus in Cochem tätig. "Ich freue mich jetzt auf meine neue Aufgabe
im Hohenloher Krankenhaus und möchte nun an einem etwas größeren Haus als
bisher noch einmal etwas Neues gestalten", erläutert er seine Motivation für
den Wechsel von der Mosel an die Ohrn.
Schwerpunkt Gastroenterologie
"Die medizintechnische Ausstattung für die
Diagnostik und Therapie ist hier für ein Haus der Grund- und Regelversorgung
sehr gut und wir können eine umfangreiche Diagnostik bei allen Magen- und
Darmerkrankungen anbieten", so der Chefarzt. Sein Schwerpunkt liegt vor allem
in der Gastroenterologie, also der Behandlung der Erkrankungen der inneren
Organe, in Ergänzung zur Kardiologie von Chefarzt Dr. Michael Ackermann.
Abgestimmte Versorgung am Hohenloher Krankenhaus
Dabei ist ihm
eine gute Zusammenarbeit und enge Abstimmung mit den anderen Fachdisziplinen im
Haus besonders wichtig. "Die Gastroenterologie ist ein Querschnittsfach mit
vielen Berührungspunkten etwa zur Kardiologie,
zur Chirurgie oder der Geriatrie. Daher freue ich mich, dass diese Fachbereiche
im Hohenloher Krankenhaus gut vertreten sind." Der Patient profitiere so von
einer gut abgestimmten Versorgung. "Gerade in der inneren Medizin behandeln wir
nicht einzelne Organe sondern den Patienten als Ganzes. Wir können den Menschen
nicht nur vom Magen aus betrachten, das ganzheitliche Annehmen ist mir
wichtig. "
Breites Behandlungsspektrum
Dass der 58-Jährige
dabei den Blick über enge Fachgrenzen hinweg schätzt und ein breites
Behandlungsspektrum anbietet, zeigen nicht nur sein breit angelegtes Studium
und seine unterschiedlichen Facharztqualifikationen; auch der Ausflug in die
traditionelle chinesische Medizin (TCM) belegt sein umfangreiches medizinisches
Wissen. "Über den eigenen Tellerrand zu schauen, öffnet neue Perspektiven.
Dabei muss man die unterschiedlichen medizinischen Ansätze sehr differenziert
betrachten. Am Ende ist entscheidend, dass der Patient die für ihn beste
Versorgung erhält."


