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Den Schmerz nehmen

Anästhesie - Dr. Kühn
 
 

Die Abteilung für Anästhesiologie, perioperative Medizin und Schmerztherapie betreut als zentrale Abteilung an den beiden Standorten in Künzelsau und in Öhringen mit Fachärzten die operativen Patienten der Disziplinen Allgemein- und Gefäßchirurgie, Unfallchirurgie, Geburtshilfe und Gynäkologie, Urologie, HNO und Augenheilkunde.
Alle modernen Verfahren der Anästhesiologie mit einem hohen Anteil an Regionalanästhesien kommen zur Anwendung. 
Die Schmerztherapie ist ein wesentlicher Arbeitsbereich der Abteilung:
Chronische Schmerzpatienten werden ambulant in der Schmerzambulanz oder unter stationären Bedingungen behandelt.

Ihr Kontakt zu uns.

Anästhesie

Die Anästhesie (griech.: Nichts-Empfinden) dient dem Ausschalten der Schmerzempfindung während einer Operation. Alle modernen Verfahren der Anästhesiologie kommen zur Anwendung, mit einem hohen Anteil der Methoden der Regionalanästhesie. Wo immer die Gelegenheit besteht, sind wir der Ansicht, so wenig und so schonend zu betäuben, wie möglich, aber immer so viel wie nötig.
Nach der Operation werden die Patienten im Aufwachraum versorgt. Sollte ein schwerwiegenderes Krankheitsbild vorliegen, findet die Weiterbehandlung auf einer der Intensivstationen statt.

Was gehört zur Narkose?

  • Die Ausschaltung des Bewusstseins
  • Die Schmerzfreiheit
  • Die Dämpfung von vegetativen Reaktionen

Bei der Regionalanästhesie wird durch eine Umspritzung von Nerven im Bereich der Wirbelsäule (Spinal- bzw. Periduralanästhesie) oder im Bereich von Armen oder Beinen (z.B. Plexusanästhesie) das Gefühl und die Bewegungsfähigkeit bestimmter Körperbereiche für eine bestimmte Zeit unterdrückt. Je nach Wahl des Lokalanästhetikums und nach Verfahren (Einmalinjektion oder Katheter) hält die Wirkung zwischen einer Stunde und mehreren Stunden an. Bei Katheterverfahren hält die Wirkung auch über Tage oder Wochen an.Darüber hinaus gibt es spezielle Verfahren der Anästhesie, die nur einen kleinen begrenzten Bereich betäuben, z.B. das Auge, das Ohr, die Leiste usw.. Diese Formen der Anästhesie werden häufig vom Operateur durchgeführt. Alle Verfahren der Regional- und der Lokalanästhesie werden auch in der Schmerztherapie angewendet.

Wie laufen Anästhesie und Operation ab?

Die Prämedikationsvisite, die bei geplanten Operationen mindestens 24 Stunden vor dem Eingriff stattfindet, dient der:

  • Aufklärung des Patienten
  • Beantwortung offener Fragen
  • Verminderung seiner Ängste
  • Einschätzung seines körperlichen und seelischen Zustandes
  • Risikoeinstufung
  • Auswahl der medikamentösen Prämedikation und des Anästhesieverfahrens

Nach Auswertung aller Befunde wählt der Narkosearzt verschiedene mögliche Anästhesieverfahren aus. Diese werden dem Patienten mit ihren Vor- und Nachteilen erläutert, so dass dieser, wenn es möglich ist, eine bestimmte Art der Anästhesie wählen kann.
Dabei müssen vom Narkosearzt auch spezielle Komplikationen angesprochen und dem Patienten erläutert werden. Am Schluss des Prämedikationsgespräches verordnet der Anästhesist ein oder mehrere Medikamente für den Vorabend und für den Morgen der Operation, die sogenannte “Prämedikation“.

Medikamente vor der Operation

Sie erhalten von uns kurz vor der Operation ein Beruhigungsmedikament, um Sie auf die Operation vorzubereiten.

Intensivmedizin

Der Chefarzt verfügt über die Zusatzbezeichnung "spezielle Intensivmedizin". Alle Ärzte der Abteilung waren lange Jahre an großen Intensivstationen tätig und haben reichhaltige Erfahrung bei der Behandlung schwerster Krankheitsbilder.
Intensivmedizin dient niemals der Lebensverlängerung, sondern nur der Überbrückung von gestörten Körperfunktionen für eine gewisse Zeit. Auch wenn mit modernen Verfahren viele nicht mehr funktionierende Organe ersetzt werden können, so ist das nur ein vorübergehender Ersatz, bis der Körper mit der Krankheit selbst fertig wird.
Fast alle gängigen intensivmedizinischen Verfahren können im Hohenloher Krankenhaus je nach Krankheitsbild zum Einsatz gebracht werden.

Wir bieten folgende Verfahren:

  • 24 Stunden Monitor-Überwachung ist obligatorisch
  • Kontinuierliche Blutdruckmessung
  • Messung des zentralen Venendrucks
  • Kontinuierliche Messung der Herzzeitvolumens und des Lungenwassers (PiCCO)
  • Kontinuierliche Messung der zentralvenösen Sauerstoffsättigung (CeVOX)
  • Künstliche Beatmung in Ihren verschiedenen Formen

Schmerztherapie

Neben der postoperativen Schmerztherapie werden in unserem Haus auch ambulante und stationäre Schmerztherapien bei unterschiedlichen Schmerzsyndromen durchgeführt. Es kommen alle Verfahren der Schmerztherapie zur Anwendung.
In der großen Schmerzambulanz in Künzelsau werden täglich bis zu 40 Patienten behandelt, in Öhringen steht ebenso eine Schmerzambulanz zur Verfügung.
Die Schmerzambulanzen können auf Überweisung von Hausärzten und Ärzten aller Fachrichtungen tätig werden.
In monatlichen Schmerzkonferenzen werden jeweils besonders schwierige Fälle mit Spezialisten aus dem gesamten Hohenlohekreis und Schwäbisch Hall diskutiert. Also mit anderen Schmerztherapeuten, Orthopäden, Neurochirurgen, Psychologen usw., um mit dem Wissen vieler Fachärzte den Patienten die bestmögliche Behandlung zukommen zu lassen.

Welche Schmerzen werden behandelt?

  • Schmerzen bei bösartigen Erkrankungen
  • Herpes zoster (Gürtelrose) im akuten und chronischen Stadium
  • Komplexe Regionale Schmerzsyndrome z.B. M. Sudeck, CRPS
  • Phantomschmerzen
  • Gesichtsschmerzen z.B. Trigeminus-Neuralgie
  • Atypische Gesichtsschmerzen  
  • Migräne, Kopfschmerzen
  • Nervenschmerzen, z.B.: Intercostalneuralgien, Narbenschmerzen
  • Chronische Rückenschmerzen z.B. Postnukleotomiesyndrom
  • Osteoporose
  • Encephalitis disseminata (Multiple Sklerose)

Welche Therapien werden angewendet?

  • Systematisierung und Optimierung der Schmerzmedikation
  • Einstellung auf retardierte Opiode
  • Sympathikusblockaden z.B. cervikal, thorakal und lumbal als single shot oder Katheterverfahren
  • Nervenblockaden und Neurolysen
  • Facettenblockaden und -neurolysen
  • Gezielte Schmerzmedikation am Rückenmark
  • Neuromodulierende Verfahren: „Pascha-Sonde“ 
  • Periduralkatheter und Spinalkatheter als Langzeitverfahren mit implantierter Schmerzpumpe 
  • Epidurale Dehydierung
  • Traditionelle Chinesische Akupunktur

Multimodale Schmerztherapie

Schmerzen können ein komplexes eigenes Krankheitsbild sein. Dann sind einzelne Therapieansätze oft nicht wirksam, jedoch das koordinierte Zusammenspiel von mehreren Therapien. Zumeist werden Patienten, die zuvor einzelne Therapien hatten, die gescheitert sind, stationär aufgenommen. Dann werden die Schmerzen mit verschiedenen Therapieverfahren gleichzeitig behandelt: z.B. erhalten die Patienten einen speziellen Schmerzkatheter, der die Schmerzen vorübergehend gut unterdrückt. Gleichzeitig erhalten sie intensive tägliche Krankengymnastik, medizinische Trainingstherapie und eine psychologische Betreuung. Dabei wird auf psychische Probleme eingegangen und gleichzeitig werden Verfahren vermittelt, wie man im Fall bleibender Schmerzen damit umgehen kann.

Regionales Schmerzzentrum

Um die Versorgung von Patienten mit chronischen Schmerzen zu verbessern, hat das Sozialministerium Baden-Württemberg seine Schmerzkonzeption entwickelt.
Die bereits bestehenden Schmerzambulanzen am Hohenloher Krankenhaus sowie am Diakonie-Klinikum Schwäbisch Hall stehen in der Versorgung der chronischen Schmerzpatienten weiterhin zur Verfügung.
In enger Zusammenarbeit mit den niedergelassenen Ärzten werden die Patienten bei Behandlungsbedarf zur Diagnostik oder Mitbehandlung überwiesen.

Behandelte Schmerzsyndrome sind z.B. Gesichtsschmerzen, Herpes zoster (Schmerzen nach Gürtelrose), Kopfschmerzen, Krebsschmerzen, Kreuz- Rückenschmerzen, Nervenschmerzen, Phantomschmerzen, Polyneuropathien, Rheumaschmerzen, Schmerzen des Bewegungsapparates und andere Schmerzen.

Dr. Andreas Kühn und Dr. Walz haben eine langjährige Ausbildung und Erfahrung in Behandlung der Patienten mit chronischen Schmerzen. Beide Schmerzambulanzen sind seit mehr als 10 Jahren in Betrieb.
Beide haben die Zusatzbezeichnung „Spezielle Schmerztherapie“ erworben. Als Mitglieder der Deutschen Gesellschaft für Schmerzmedizin e.V. und der Deutschen Gesellschaft zum Studium des Schmerzes unterziehen sie sich der jährlichen Qualitätsüberprüfung als Algesiologe.

Dr. Andreas Kühn und Dr. Axel Walz sind kooperativ organisiert und leiten gemeinsam die Hohenloher Schmerzkonferenz DGS (Deutsche Gesellschaft für Schmerztherapie), die 10 mal jährlich im Wechsel zusammentrifft, 5 mal in Künzelsau und 5 mal in Schwäbisch-Hall.

 

Wir sind für Sie da

Kühn, Andreas

Chefarzt
Facharzt für Anästhesiologie, Spezielle Intensivmedizin, Notfallmedizin, Spezielle Schmerztherapie, Akupunktur
Ärztlicher Leiter des Rettungsdienstes Hohenlohe

Stettenstraße 30
74653 Künzelsau
Tel: 07940 148-295
Fax: 07940 148-296
andreas.kuehn@hohenloher-krankenhaus.net

Sekretariat:
Marianne Landwehr
Tel: 07940 148-295
Fax: 07940 148-296
marianne.landwehr@hohenloher-krankenhaus.net

Oberärzte

Lopez, Giuseppe

Facharzt für Anästhesiologie, Notfallmedizin



Schulze, Claus

Facharzt für Anästhesiologie, Spezielle Intensivmedizin, Notfallmedizin, Qualifikation, Hygienebeauftragter Arzt


Wolff, Holger

Facharzt für Anästhesiologie, Spezielle Intensivmedizin, Notfallmedizin, Leitender Notarzt

Funktionsoberärzte und Fachärzte

Fachärztin für Anästhesiologie, Notfallmedizin


Facharzt für Anästhesiologie, Notfallmedizin

 

Mit uns zum Facharzt / zur Fachärztin für Anästhesiologie

Liebe Bewerberin, lieber Bewerber,
gerne möchten wir Sie auf Ihrem Weg zum Facharzt / zur Fachärztin für Anästhesiologie und darüber hinaus begleiten. Hierzu haben wir Ihnen hier alle wichtigen Informationen für Ihre Weiterbildung zusammengestellt. Gerne können Sie sich auch in einem persönlichen Gespräch an uns wenden.

Unsere Leistungen

Ihre Work-life-balance ist uns wichtig. Neben dem Beruf hat auch die Familie einen wichtigen Stellenwert. Unseren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern mit Kindern bieten wir daher eine Kindertagesstätte Kiz in Künzelsau an.

Damit wir unsere Patienten stets auf höchstem Niveau behandeln können, liegt uns auch Ihre kontinuierliche Weiterbildung am Herzen. Wir legen neben externer auch auf innerbetriebliche Fortbildung wert.

Außerdem sind wir stetig daran interessiert auch uns weiterzuentwickeln und zu perfektionieren, wir fördern daher das Ideenmanagement unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Zudem nehmen wir die Mitbestimmung unserer Mitarbeiter sehr ernst und verfügen über einen Betriebsrat.

Famulanten und Hospitanten

Sie sind bei uns herzlich willkommen. Wir würden uns freuen Sie in unserem Haus begrüßen zu dürfen. Weiterführende Informationen finden Sie hier.

Arbeitszeit

In unserem Haus gilt der TV-Ärzte/Hohenlohe angelehnt an den Tarifvertrag des Marburger Bundes. Für Sie bedeutet dies insbesondere:

  • 40 Stunden / Woche bei Vollzeitbeschäftigung
  • 30 Tage Jahresurlaubsanspruch
  • Arbeitsfreistellung zur Fort- und Weiterbildung
  • Arbeitsfreistellung für die Taufe, Erstkommunion, Firmung und entsprechende religiöse Feiern eines Kindes des Mitarbeiters

Teilzeitarbeit
Wenn Sie dies wünschen, können Sie bei uns auch in Teilzeit arbeiten. Die Planung der Bereitschaftsdienste und Arbeitszeiten unter der Woche können flexibel und großzügig geregelt werden. Wir gehen auf Ihre individuellen Bedürfnisse ein.

Vergütung

Vergütung und Tariferhöhungen entsprechend dem TV-Ärzte / Hohenlohe.

Kontakt

Für Ihre fachlichen Fragen steht Ihnen unser Chefarzt gerne persönlich zur Verfügung.

Kühn, Andreas

Chefarzt
Facharzt für Anästhesiologie, Spezielle Intensivmedizin, Notfallmedizin, Spezielle Schmerztherapie, Akupunktur
Ärztlicher Leiter des Rettungsdienstes Hohenlohe

Stettenstraße 30
74653 Künzelsau
Tel: 07940 148-295
Fax: 07940 148-296
andreas.kuehn@hohenloher-krankenhaus.net

Sekretariat:
Marianne Landwehr
Tel: 07940 148-295
Fax: 07940 148-296
marianne.landwehr@hohenloher-krankenhaus.net


 

Bort, Stefan

Personalleitung

Kastellstr. 5
74613 Öhringen
Tel: 07941 692-357
stefan.bort@hohenloher-krankenhaus.net

Sie möchten sich bewerben oder haben allgemeine Fragen zum Bewerbungsprozess? Gerne können Sie sich auch per E-Mail bewerben.

Was Sie sonst noch wissen sollten

Mit mehr als 24.000 Einwohnern ist Öhringen eines der beiden Zentren im Hohenlohekreis, dem Land der "Burgen und Schlösser" sowie "Schrauben und Ventilatoren", zwischen Schwaben und Franken. Öhringen ist die größte Stadt im Hohenlohekreis und „Große Kreisstadt“.
Im Hohenlohekreis sind deutschlandweit die meisten Weltmarktführer in Relation zur Einwohnerzahl ansässig. Eine Zahl, die nicht nur den Erfolg der hiesigen Unternehmen belegt, sondern auch für die Qualität des Standortes insgesamt spricht. 

Mitten im Herzen der „Hohenloher Toskana“ liegt Öhringen direkt an der Autobahn A6 und nur wenige Kilometer entfernt von der A81. Öhringen ist auch auf dem Schienenweg mit den Regionalzügen der Deutschen Bahn zu erreichen. Ebenso ist Öhringen Zielpunkt der Stadtbahnlinie S4, die Reisende aus Richtung Karlsruhe-Heilbronn ins Hohenloher Land bringt.

In Öhringen gibt es sämtliche weiterführende Schule und jede Menge Freizeitmöglichkeiten für jung und alt.

Weiter Informationen finden Sie hier.

Einen Überblick über die zur Zeit zu besetzenden Stellen erhalten Sie in der Stellenbörse.

 
 
 
 
 
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